Tierische Coachings + Pferdecoachings
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= Tiercoachings
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Hundecoachings
Hundecoachings Pferdecoachings Beziehung erleben, neues probieren, reflektieren! Pferdecoachings Wie gestalten Sie Beziehung? Wollen Sie
ein promptes und ehrliches Feedback?

Bei Lösungsart finden Sie tiergestützte Konzepte als eine Methode in Therapie, Supervision und Coaching. Die Tiere, aktuell Pferde (und Hund in Ausbildung) sind dabei eine Art Co-… an meiner Seite.

 

Gegebenenfalls könnte auch ein Termin mit Ihrem eigenen Tier Sinn machen. Sprechen Sie mich darauf sehr gerne an.

 

Man könnte der tiergestützten Methode, nach Tier, Auftrag und Art des Settings sehr viele verschiedene Namen geben. Ich habe mich dazu entschlossen, in meiner Praxis mit möglichst wenigen Benennungen auszukommen. Ganz gleich ob ich als Trainerin die tiergestützte Methode beispielsweise als Pferdecoaching in einem Personal Training oder einen Therapiebegleithund im therapeutischen Kontext einsetze … oder ob ich tiergestützt in Supervision oder Coaching arbeite, die Methode nenne ich der Einfachheit halber irgendwas mit Tier und Coaching …

Tierische Coachings: Pferdecoachings + Hundecoachings = Tiercoachings!

Die Fragestellungen mit denen Klienten in ein Tierisches Coaching gehen, sind gleichermaßen im privaten als auch im beruflichen Bereich beheimatet. Menschen, die aus helfenden und sozialen Berufen kommen (wie Lehrer, Erzieher, Therapeuten und Ärzte) können im Tiercoaching, quasi in einer tiergestützten Supervision Lösungen für eigene Fälle erarbeiten.

 

Tierische Coachings können helfen die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Sie können beispielsweise mit Hilfe des Tieres ausprobieren, wie Sie in Kontakt gehen und wie Sie eine neue Beziehung starten. Vielleicht wollen Sie mit Hilfe des Tieres für eigene Klarheit sorgen, um beispielsweise klare Grenzen setzen zu können und/oder klare Ansagen zu machen. Wollen Sie sich Ängsten stellen? Wollen Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken? Als Führungskraft fragen Sie sich vielleicht, wie Ihr Führungsstil so ankommt. …

 

Das sind nur einige Beispiele für Themen und Anliegen, in denen die tierischen Coachings den rein menschlichen Coachings ohne Worte überlegen sind.

 

Gemeinsam können wir dann mit und/oder ohne Worte reflektieren welche Verhaltensweisen, Rollen und Muster dienlich sind und welche möglicherweise auch nicht. Oft wollen Klienten ein nicht so gut passendes Verhalten reflektieren, neue Ideen für Verhaltensweisen mal ausprobieren und letztlich neue, ganz individuelle und vor allem, besser passende Lösungen finden. Das Tier hilft ihnen dabei als mein Co- … mit einem prompten und ehrlichen Feedback.

Tiere als Co-…? Warum überhaupt mit Tieren coachen?

Tiere leben im viel zitierten „Hier und Jetzt“. Sie spiegeln, reagieren, antworten, … ganz gegenwärtig, ohne Worte und auch ohne sich von Äußerlichkeiten (wie Geld, Eloquenz oder der Stellung im Unternehmen) beeindrucken zu lassen. Zudem sind Hunde und Pferde sehr soziale Lebewesen.

 

Pferde leben in der Natur im Herdenverband und brauchen die Beziehungen quasi zum Überleben. Als Fluchttier ist ein Pferd lebensnotwendigerweise auf seine Wahrnehmung angewiesen. So sind Pferde wahre Meister im Erspüren von dem was gerade ist. Pferde leben in der Gegenwart und reag.ieren sofort, konsequent, ehrlich, wertfrei und respektvoll.

 

Hund und Pferd

Auch Hunde sind sehr soziale Wesen, die in der Gegenwart leben. Die wilde Stammform unseres heutigen Haushundes ist der Wolf und Wölfe leben meist in Familienverbänden, dem Rudel. Anders als das Fluchttier Pferd, ist der Wolf ein Raubtier, seine Hauptbeute sind in den meisten Regionen die mittelgroßen bis großen Huftiere. Innerhalb eines Rudels funktioniert das Zusammenleben nicht nur durch eine Rangordnung sondern auch durch so etwas wie eine „Arbeitsteilung“. So gehen Wölfe beispielsweise gemeinsam auf  die Jagd. Sie müssen sich auch ohne Worte (und auch um zu überleben) abstimmen und blitzschnell erfassen was gerade ist.

 

Falls Sie sich jetzt Sorgen machen, wegen dieser großen Unterschiedlichkeit der beiden Tierarten, kann ich Sie beruhigen. Unsere domestizierten Hunde und Pferde haben meist gelernt sehr gut zusammen zu leben. Sie können sogar miteinander spielen – das fand ein Forscherteam um Elisabetta Palagi, Professorin an der Universität Pisa heraus. Hunde und Pferde haben die Fähigkeit, nicht nur die Mimik ihrer Artgenossen und die des Menschen zu erkennen. Sie können sich auch gut auf die Emotionen anderer Lebewesen und sogar Lebewesen einer anderen Art einstellen und ahmen die Mimik des anderen sogar nach. Mehr dazu finden Sie unter https://thehorse.com/187804/horses-and-dogs-understand-and-adapt-to-each-other-in-play/

 

Durch all das eigenen sich Pferde und Hunde hervorragend als Co-… Sie halten ihren Klienten quasi einen Spiegel vor und lassen sich weder von deren Rang und Namen, noch von deren Geld, Bildungsgrad oder von Statussymbolen beeindrucken.

 

Sehr oft fällt es Menschen, die sich mit dem Feedback durch eine andere Person schwertun, auffallend leicht das Feedback von einem Tier anzunehmen. Möglicherweise liegt es auch daran, dass der Mensch das Erlebte für sich interpretieren kann. Er kann, darf und soll mit seinen eigenen Augen sehen, mit den eigenen Gefühlen erleben und mit den eigenen Worten beschreiben.

 

Zudem entspricht die ausgeglichene Balance zwischen Autonomie und Verbundenheit, welche für uns Menschen oft ein sehr mühsamer Spagat in unseren Beziehungen ist, dem Wesen eines Tieres ganz selbstverständlich. So kann uns das Tier hier sogar als Modell dienen.

Infos zum Coaching generell finden Sie hier